Courio-City - Wenn urbane Logistik zur fahrenden Kunst wird

Die Geschichte

Courio-City aus Yokohama zeigt, wie vielseitig Fahrradlogistik sein kann. Das Team ist mit dem Fahrrad in der Stadt unterwegs, übernimmt Lieferungen, fertigt eigene Messenger Bags, organisiert Events und entwickelt immer neue Ideen rund um Cargo Bikes und nachhaltige urbane Mobilität. 

Dabei geht es um mehr als den Transport von A nach B. Courio-City möchte zeigen, wie Fahrradlogistik Städte verändern kann – leiser, nachhaltiger und gleichzeitig kreativer. 

CARLA hatte das Team schon länger auf Instagram im Blick. 2024 wurde aus der Idee schließlich Realität: Courio-City importierte die erste CARLA nach Japan und brachte sie auf die Straßen Yokohamas. 

Heute ist sie Transportmittel, Experimentierplattform und mit dem Projekt „One Little Art, One Little Flower“ sogar eine fahrende Leinwand für lokale Kunst. 

Die Herausforderung

Yokohama ist eine Millionenstadt mit dichtem Verkehr – und einigen ziemlich steilen Straßen. Für eine professionelle Fahrradlogistik braucht es deshalb eine Transportlösung, die große und schwere Lasten bewältigen kann und sich trotzdem sicher und flexibel durch die Stadt bewegen lässt. 

Gleichzeitig möchte Courio-City zeigen, dass urbane Logistik nicht zwangsläufig mit Lieferwagen verbunden sein muss. 

Gesucht war deshalb mehr als nur ein Fahrradanhänger: ein vielseitiges System, das im täglichen Lieferbetrieb funktioniert und gleichzeitig Raum für neue Ideen bietet. 

Die Lösung

Heute ist Courio-City mit einer CARLA und einem FUJI Far Point E-Bike in Yokohama unterwegs. Die elektrische Unterstützung hilft nicht nur bei schweren Transporten, sondern besonders auf den vielen Steigungen der Stadt. Gleichzeitig sorgen die kräftigen Bremsen der CARLA dafür, dass auch voll beladene Fahrten kontrolliert bleiben. 

Transportiert wird alles Mögliche: Bierfässer, Druckertoner, Material für Veranstaltungen und andere Lieferungen innerhalb der Stadt. Künftig soll die CARLA außerdem bei der Sammlung von Kompost und Kaffeesatz gemeinsam mit lokalen Unternehmen und der Stadt eingesetzt werden. Selbst eine Foodtruck-Version ist bereits in Planung. 

Doch die vielleicht außergewöhnlichste Aufgabe der CARLA ist derzeit eine ganz andere:

 

Für das Projekt „One Little Art, One Little Flower“ verwandelt Courio-City die Transportbox der CARLA gemeinsam mit lokalen Künstlern in ein „Moving Mural“ – ein fahrendes Kunstwerk. 

Unter dem Motto „A Little Joy in Daily Life“ entstehen farbenfrohe Kunstwerke, die nicht an einer Hauswand bleiben, sondern durch Yokohama fahren. Beide Seiten der Box tragen unterschiedliche Motive und Handschriften. So begegnet die Kunst jeden Tag neuen Menschen – Fußgängern, Kindern, Pendlern oder einfach jemandem, der zufällig an der CARLA vorbeikommt. 

Die Idee dahinter ist einfach: Wer das Kunstwerk entdeckt, soll für einen kurzen Moment Freude erleben, stehen bleiben oder vielleicht sogar mit anderen darüber ins Gespräch kommen. 

So transportiert die CARLA in Yokohama längst nicht mehr nur Waren. 

Sie transportiert Kunst, Ideen und die Vision einer Stadt, in der nachhaltige Mobilität sichtbar sein und gleichzeitig Spaß machen darf. 

Kunst und Logistik mit Courio-City in Yokohama

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CARLA - viele Aufgaben
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erste CARLA in Japan
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Seiten für urbane Kunst
Kunst und Logistik in Japan

"CARLA sieht aus wie ein „römischer Streitwagen“! Sie hat eine enorme Ausstrahlung und macht den Menschen bewusst: „Hey, vielleicht brauchen wir nicht für alles ein Auto.""

 

Courio-City, Yokohama, Japan

DANKE an Courio-City für eure Kreativität!